Gisela Steinmann
Sozialarbeiterin FH, Case Managerin, Teilprojektleiterin Netzwerk
Die Relevanz der sozialen Dimension
Schmerzen werden nicht nur durch körperliche Beschwerden verursacht. Auch psychische und soziale Faktoren spielen eine wichtige Rolle. So können beispielsweise finanzielle Sorgen, ein drohender Arbeitsplatzverlust oder unklare Versicherungsleistungen das Schmerzerleben verstärken – oder gar auslösen – und den Umgang mit Schmerzen erschweren.
Soziale Themenbereiche und Unterstützungsangebote
Dieses Kapitel vermittelt Informationen zu verschiedenen ausgewählten sozialen Themenbereichen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die Beiträge zeigen mögliche Unterstützungsangebote auf, helfen bei der Suche nach passenden Anlaufstellen und geben praktische Tipps, wie Betroffene die Herausforderungen im Zusammenhang mit ihren Schmerzen angehen können.
Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit
Klinische – oder gesundheitsbezogene – Soziale Arbeit agiert an der Schnittstelle zur Medizin. Sie richtet sich an Personen, deren Gesundheit direkt oder indirekt beeinträchtigt ist oder die aufgrund ihrer sozialen Lebensbedingungen einem erhöhten Risiko für gesundheitliche Probleme ausgesetzt sind. Ihr Auftrag besteht darin, soziale Belastungen zu bearbeiten und Menschen dabei zu unterstützen, trotz Krankheit und Schmerzen ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Als Grundlage und Orientierung für Fachpersonen der Sozialen Arbeit dient die neue Charta, welche vom Schweizerischen Fachverband für gesundheitsbezogene Soziale Arbeit SAGES in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband AvenirSocial erarbeitet wurde.
Die Charta benennt Grundprinzipien, Ziele und Zielgruppen, Arbeitsfelder, Angebote und Qualitätsmerkmale der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit.
Übersicht Kapitel Soziale Unterstützung
Anlaufstellen, Beratung und wichtige Kontakte
Unterstützung finden und passende Angebote entdecken
Regionale Anlaufstellen (REAS)
Koordinierte Unterstützung für Betroffene mit komplexen Belastungen
Sozialmedizinische Sprechstunde
Wenn Medizin und Soziale Arbeit gemeinsam behandeln – ein Modell aus dem Präventionsprojekt PrePaC (Prevention of Pain Chronification)